...erschöpft von der langen Zugreise erreichten wir endlich Abisko Turiststation!! Die Unterkunft lag nicht weit weg, doch wir stellten ziemlich schnell fest, dass es ein wenig kälter geworden ist!! Bevor es das Nachtessen gab, gings noch schnell in die Sauna und dann gabs Spaghetti mit Tomatensauce und Wurst. Leider war keine Zeit für ein Verdauungsschläfchen, da um neun Uhr die beste zeit für Nordlichter beginnt!!
Frümorgens um 9 Uhr mussten unsere Zelte in Abisko Turist abgerissen werden für einen Wechsel nach Abisko. Deshalb wurden die 2 km zu Fuss in Angriff genommen.
Das neue Hostel ist wunderprächtig. Mit Küche und schönem Zimmer und glücklicherweise konnten wir uns auch noch für die letzte Nacht eingekaufen. Nach ablegen der Lasten ging es wieder auf das Eis. Erst bei Licht wurde klar wie gross die Eisfläche ist. Dazu kann man nur sagen..... WOW Das Eis ist ohne grosse Wellen oder Schneeschichten gewachsen, deshalb war das Eis spiegelglatt und durchsichtig. Das gehen auf dem Eis war ein komisches Gefühl, da man auf dem Wasser und über dem Grund schwebt. Erschreckende Geräusche vom Eis waren gewöhnungsbedürftig, aber das gehört anscheindnend dazu.
Wir(hauptsächlich Victor) sprachen noch mit den Eistestern, die mit Schlittschuhen bis ans Ende der Eisschicht gingen!! Das Eis war zwischen 15-20 cm dick und am äusseren Rand die Hälfte!! Also mussten wir wirklich keine Bedenken haben.Am Abend wurde wieder fleissig gekocht, gepokert und natürlich durfte der Gange zur Sauna nicht fehlen!! Leider verstanden es die Franzosen vor uns nicht so ganz mit der Sauna und wussten nicht dass man darin schwitzen und nicht frieren muss!! Schlussendlich heizten wir genug ein, dass wir noch zum Schwitzen kamen!!